Biografie
Amanda Tapping wurde am 28.08.1965 in dem Ort Rochford, Essex in England geboren.
Eine kurze Zeit lebte sie in Benfleet, Essex, bevor sie im Alter von 3 Jahren mit ihrer Familie nach Torronto, Kanada um zog.
Sie hat zwei ältere Brüder Richard und Christopher, sowie einen gleichaltrigen Zwillingsbruder, Stephen, der allerdings leider im Dezember 2006 verstorben ist.
Amanda liebte es in ihrer Kindheit, mit ihrer Mutter fern zu sehen. Besonders die Serien Little House on a Prairie und Coronation Street
zogen Amanda in ihren Bann und sie träumte immer davon, einen Gastauftritt in einer der Serien zu bekommen.
Schon seid ihrer Kindheit wollte sie Schauspielerin werden und letztendlich konnte sie sich gegen den Willen ihrer Eltern durchsetzten, die Amanda gern in einer wissenschaftlichen Umgebung gesehen hätten. Amanda war in ihrer Schulzeit sehr erfolgreich im Fach Mathematik, doch als sie auf die High School wechselte, erweiterten sich ihrer Interessen auch auf die Fächer Kunst und Schauspielerei. Auf dieser High School, der North Torronto High, gewann sie während ihrer Schulzeit den Dramatic Arts Award und den Environmental Science Award.
Nach der High School wechselte Amanda auf die Windsor School of Dramatic Art und studierte dort Dramaturgie. Nach ihrem Abschluss studierte sie noch weitere 4 Jahre und spielte vereinzelt in Theater-Stücken mit. Nach weiteren 6 Monaten nahm sie ein Agent unter Vertrag und schon bald bekam sie ihre erste Rolle in einer Werbung für Tim Horton's Oat Bran Muffins. Eine Reihe weiterer Werbe-Auftritte folgte und mit dem Geld, das Amanda verdiente, finanzierte sie Random Acts, eine improvisierte Komödianten-Gruppe. Diese Gruppe wurde von Amanda und zwei weiteren Frauen, Katherine Jackson und Anne Marie Kerr, in den frühen 90ern gegründet und sie führten Sketche in den Orten runde um Toroonto auf, unter anderem auch auf dem New Ideas Festival und dem Tarragon Spring Arts Fair. Random Arts löste sich schließlich auf, als die meisten Mitglieder der Gruppe verzogen.
In den Jahren 1995 bis 1997 trat Amanda in einigen Fernseh-Produktionen, unter anderem Flash Forward, The Newsroom und Akte X,
sowie in den Filmen The Donor, Rent-a-Kid und Booty Call auf.
Ihren Durchbruch schaffte sie allerdings 1997 mit der Rolle der Samantha Carter in der Serie Stargate SG-1.
Für diese Rolle sprach sie in Torronto vor und erstellte ein Demo-Tape mit ihren besten Auftritten in Serien und Filmen.
So kam sie unter die zwei Finalisten und knapp zwei Wochen vor Drehbeginn kam endlich der erlösende Anruf, in dem ihr mitgeteilt wurde,
dass sie ihre Sachen packen und nach Vancouver kommen sollte.
Mittlerweile spielt Amanda Samantha Carter seid 10 Jahren und um ihre Rolle einer Soldatin und einer Wissenschaftlerin noch realistischer zu gestalten,
wandte sie sich an einen Ex Navy-Seal und lernte zu dem noch einige Spezialgebiete der Astrophysik.
Doch Stargate war nicht das einzige Projekt, an dem sie gearbeitet hatte. Zusätzlich trat sie noch in einer Episode von Outer Limits und Millenium auf. Aber auch dem Theater blieb sie nicht fern und nach ihrer eigenen Aussage ist es immer noch ihre Leidenschaft. Neuerdings widmet sie sich mit ihrer vollen Aufmerksamkeit dem Fantasy-Projekt Sanctuary, in dem sie als Helen Magnus mitwirkt. Zusätzlich übernimmt aber auch die Rolle des Drehbuchautors, des Regisseurs und des Produzenten. Damit blieb der ambitionierten Schauspielerin kaum noch die Gelegenheit, in dem Stargate-Ableger Atlantis mitzuwirken, nach dem sie in der 4. Staffel die Rolle der Kommandantin übernahm.
Neben ihrer Leidenschaft für Film und Theater hat Amanda Hobbies wie Camping,
Ski fahren, Wandern, Lesen und Reiten und unterstützt Projekte wie die Multiple Sclerosis Society,
Pollution Probe und die Vereinigung für die Prevention von Gewalt gegen Tiere.
Außerdem setzt sie sich für die Frauen in der heutigen Gesellschaft ein und sucht dafür bei ihrer persönlichen Heldin,
der Feministin Gloria Steinem, nach Unterstützung. Dazu ein Zitat:
"The last time I heard her speak, it was all about doing it yourself. We can sit here in this society and say,
'People treating us this way is wrong.' But so much of the responsibility is on us to make it right.
That's a huge amount of pressure for women, but it's also the way it has to be.
We're always going to run across bigots in this world and we're always going to run across misogynists who are threatened by female power,
but I think if I were to describe myself in pure feminist forms, I would say I want equality.
We want respect not because we're women, but simply because we're human beings.
I feel very strongly about equality and I also feel, as Steinem said, we have to take responsibility for ourselves."
Abschließend kann ich nur sagen, dass eine so interessante Frau Anerkennung für ihre Leistungen verdient und ich bin mir sicher, dass ihre Fans sich auf zukünftige Auftritte und Nachrichten von Amanda freuen. Von meiner Seite kann ich nur sagen: Weiter so!